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Startseite » Reiseübersicht » Nepal: Expeditionsreise - Himalaya-Expedition zum Putha Hiunchuli (7246 m)

Nepal: Expeditionsreise - Himalaya-Expedition zum Putha Hiunchuli (7246 m)

Abseits der bergsteigerischen Hauptziele Nepals gibt es noch versteckte Perlen: Der westlichste Gipfel der Dhaulagiri-Gruppe, der Putha Hiunchiuli, zählt sicherlich zu den klettertechnisch einfachsten 7000ern des gesamten Himalaya!

Reise Nr. 50477

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Nepal: Expeditionsreise - Himalaya-Expedition zum Putha Hiunchuli (7246 m)

Der westlichste Gipfel der Dhaulagiri-Gruppe, oft auch als Dhaulagiri VII bezeichnet, zählt sicherlich zu den klettertechnisch einfachsten 7000ern des gesamten Himalaya. Nachdem seit der Erstbesteigung 1954 über 40 Jahre vergingen, ehe die Route über den spaltenarmen Gletscher der Nordostflanke erneut begangen wurde, erfreut sich der reine Gletscheranstieg, der nie steiler als 30° ist, heute wachsender Beliebtheit, ohne jedoch bisher „überlaufen“ zu sein. Gelegen im ehemaligen tibetischen Fürstentum Dolpo, welches sich bis heute seine kulturelle Eigenständigkeit weitgehend bewahrt hat, erfordert der Putha Hiunchuli eine vergleichsweise komplizierte Anreise bis ins Basislager: Zwei Flüge mit kleinen Propellermaschinen bis nach Juphal sowie eine anspruchsvolle einwöchige Trekkingtour führen durch großartige Landschaften und dienen zugleich einer guten Akklimatisation. Oft günstige Wetterverhältnisse an dem im Regenschatten des Himalaya-Hauptkammes gelegenen Gipfel sorgen für gute Erfolgschancen für konditionell starke Bergsteiger mit perfekter Ausrüstung und Durchhaltevermögen.

Höhepunkte

  • Besteigung des Putha Hiunchuli (7246 m) über die Normalroute mit drei Hochlagern
  • Großartiges Anmarschtrekking durch das Dolpo
  • Vier Panoramaflüge mit Kleinflugzeugen
  • Betreuung durch erfahrenen DIAMIR-Expeditionsleiter und Sherpas
  • Lokales Begleit- und Küchenteam bis ins Basislager
  • Hochlagerausrüstung und Verpflegung inklusive
MAP Karte Nepal: Expeditionsreise - Himalaya-Expedition zum Putha Hiunchuli (7246 m)

Reiseverlauf

1. Tag : Anreise

Flug nach Kathmandu.


Flug ab: FRA Flug bis: KTM

2. Tag : Kathmandu

Am Nachmittag erreichen Sie Kathmandu. Auf der Fahrt vom Flughafen ins Hotel bekommen Sie einen ersten Eindruck vom quirligen Großstadtleben der Hauptstadt. Abends gemeinsames Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.


Mahlzeiten: 1×A

Blick von der Dachterrasse vom Kathmandu View Hotel © Diamir

3. Tag : Kathmandu – Nepalgunj

Am Vormittag werden letzte Besorgungen und Vorbereitungen erledigt. Am Nachmittag bringt Sie ein knapp einstündiger Flug mit einer kleinen Propellermaschine nach Nepalgunj nahe der indischen Grenze. Übernachtung im Hotel.


Mahlzeiten: 1×F/1×A Flug ab: KTM Flug bis: KEP

4. Tag : Nepalgunj – Juphal (2475 m) – Dunai (2080 m)

Heute fliegen Sie weiter nach Juphal. Dort treffen Sie die Begleitmannschaft für die Trekkingtour ins Basislager. Die Lasten werden auf Tragtiere verteilt und dann geht es auf der ersten kurzen Wanderetappe zunächst überwiegend bergab bis nach Dunai. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3h, 80 m?, 475 m?).


Mahlzeiten: 1×F/1×M/1×A Flug ab: KEP Flug bis: IMK

5. Tag : Dunai – Lingdo (2390 m)

Tagesziel der heutigen Wanderetappe ist ein schöner Lagerplatz bei Lingdo. Der Weg dorthin führt abwechslungsreich durch ein tief eingeschnittenes Flusstal. Immer wieder passiert man kleine Dörfer mit freundlichen Menschen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h, 600 m?, 290 m?).


Mahlzeiten: 1×F/1×M/1×A

Weg nach Tarakot © Diamir

6. Tag : Lingdo – Laiscap (2770 m) – Mushikhola (2880 m)

Heute verlassen Sie die Hauptroute, die ins Dolpo-Gebiet führt, und folgen dem Fluss weiter durch Laiscap bis zum winzigen Ort Mushikhola, der von Yakhirten bewohnt wird. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h, 390 m?).


Mahlzeiten: 1×F/1×M/1×A

7. Tag : Mushikhola – Kakkotgaon (3250 m)

Sie folgen der Schlucht des Bharbun Khola, bis sich schließlich das Tal zu einer großen Schwemmlandebene weitet. Etwas oberhalb am Hang liegt das mittelalterlich anmutende Dorf Kakkotgaon. Übernachtung im Zelt im Innenhof des Klosters etwas außerhalb des Dorfes. (Gehzeit ca. 4-5h, 600 m?, 230 m?).


Mahlzeiten: 1×F/1×M/1×A

8. Tag : Ruhetag in Kakkotgaon (3250 m)

Ein Tag zum Ausspannen und kleinen Erkundungen in der Umgebung, vor allem jedoch zur weiteren Akklimatisation. Übernachtung wie am Vortag.


Mahlzeiten: 1×F/1×M/1×A

9. Tag : Kakkotgaon – Pangzi (4490 m)

Heute steht die Königsetappe des Trekkings bevor. Das Hauptgepäck wird nun mit Yaks und Trägern transportiert, da es steile Bergpfade zu bewältigen gilt. Die ersten Stunden geht es stetig bergan, auf zunehmend anspruchsvollerem Weg erreichen Sie schließlich einen Pass (4371 m), bevor ein kurzer Abstieg (280 Hm) und erneuter Aufstieg Sie zur Hochalm von Pangzi bringen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-9h, 1540 m? 300 m?).


Mahlzeiten: 1×F/1×M/1×A

10. Tag : Pangzi – Basislager (4950 m)

Erneut sind ein steiler Aufstieg und eine Passüberschreitung erforderlich, bevor zunächst stetig leicht absteigend, dann lange relativ eben dahin und schließlich wieder ansteigend das Basislager erreicht ist. Zwischendrin geht es vorbei an mehreren Sommeralmen und es sind einige leichte Kraxelpassagen über Felsplatten zu überwinden, die bei Neuschnee heikel sein können und dann mühsam umgangen werden müssen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-8h, 860 m?, 400 m?).


Mahlzeiten: 1×F/1×M/1×A

Yak © Diamir

11. Tag : Einrichtung Basislager (4950 m)

Der ganze Tag steht zur vollständigen Einrichtung des Basislagers und zur Erholung von den beiden letzten schweren Trekkingtagen zur Verfügung. Das Basislager ist idyllisch auf einer herrlichen Wiese mit klarem Bächlein und schönem Blick direkt zum Gipfel des Putha Hiunchuli gelegen. Bevor Sie ab morgen die Bergbesteigung in Angriff nehmen, wird eine Puja-Zeremonie abgehalten. Übernachtung wie am Vortag.


Mahlzeiten: 1×F/1×M/1×A

12. Tag bis 25. Tag: Besteigung des Putha Hiunchuli

14 Tage stehen nun zur Besteigung des Putha Hiunchuli zur Verfügung. Vom herrlich gelegenen Basislager aus werden Sie die erforderlichen Hochlager (Lager 1 auf ca. 5480 m, Lager 2 auf ca. 5900 m und Lager 3 auf ca. 6400 m) errichten. Die Route führt dabei zunächst auf gut ausgetretenem Pfad und über Geröll, ab Erreichen des Gletschers dann durchweg über Schnee und Eis und weist keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf. Bei guten Verhältnissen ist der gesamte Aufstieg auf dem spaltenarmen Gletscher seilfrei begehbar. Je nach Spaltensituation und Schneebeschaffenheit ist jedoch evtl. auch das selbständige Gehen in Seilschaften erforderlich. Während der Errichtung der Hochlager können Sie sich langsam an die Höhe anpassen und es bleibt auch genügend Zeit für Ruhetage im Basislager. Sind Sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs, werden Absprachen und Taktik per Funk zwischen den einzelnen Seilschaften festgelegt. Wenn die Lager 1 und 2 eingerichtet sind und Sie sich nach wenigstens einer Nacht im Lager 2 nochmals ausreichend im Basislager erholt haben, können Sie einen Gipfelversuch starten! Beim Gipfelaufstieg werden Sie je nach Wettersituation und körperlicher Verfassung das dritte und letzte Hochlager errichten und von dort aus am nächsten Tag direkt zum Gipfel weitergehen. Der Aufstieg führt über die ca. 25-30° steile Nordostflanke zum höchsten Punkt. Für ambitionierte Skibergsteiger ist eine Besteigung mit Tourenski möglich, jedoch sind die Tragestrecken bis zum möglichen Einsatz der Ski durchaus erheblich! Größte Herausforderungen der Gipfelbesteigung sind die Höhe, die niedrigen Temperaturen und der oft recht starke Wind, der nahezu unablässig vom tibetischen Hochplateau her über die Gipfel weht. Perfekte Ausrüstung mit ausreichendem Wind- und Kälteschutz und Glück mit dem Wetter sind daher am Putha Hiunchuli besonders wichtig! Der täglich per Satellitentelefon bereitgestellte Wetterbericht ist Voraussetzung für größtmögliche Gipfelchancen. Ist der 7246 m hohe Gipfel schließlich erreicht, schweift der Blick weit über die Bergketten des Dolpo und bis hinüber zu den benachbarten 8000ern. Der Abstieg verläuft auf der gleichen Route zurück zum Camp. Beim weiteren Abstieg ins Basislager erfolgt zugleich die komplette Beräumung der drei Hochlager, die bei guter Logistik an einem einzigen Tag problemlos machbar ist. So können Sie sich bis 2 Tage vor Abbau des Basislagers alle Gipfelchancen offenhalten. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und Akklimatisation genügend Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Spätestens am Abend des 25. Tages müssen jedoch alle Hochlager abgebaut und das Basislager wieder erreicht sein. 14 Übernachtungen im Zelt.


Mahlzeiten: 14×(F/M/A)

26. Tag bis 29. Tag: Putha-Hiunchuli-Basislager – Juphal

Der Abstieg vom Basislager zurück nach Juphal erfolgt in vier Tagen auf der Route des Hinwegs über Kakkotgaon, Laiscap und Dunai zurück bis nach Juphal (2475 m). Sie übernachten auf den bereits bekannten Zeltplätzen und genießen noch einmal die wunderschöne Bergwelt mit nun talwärts gerichtetem Blick und somit dennoch immer neuen Eindrücken. 4 Übernachtungen im Zelt.


Mahlzeiten: 4×(F/M/A)

30. Tag : Juphal – Nepalgunj – Kathmandu

Mit Kleinflugzeugen und hoffentlich guter Aussicht auf die Bergwelt Westnepals geht es via Nepalgunj noch am gleichen Tag nach Kathmandu zurück. Im Hotel in Kathmandu können Sie erstmals wieder die Annehmlichkeiten einer wohltuenden Dusche genießen. Übernachtung im Hotel.


Mahlzeiten: 1×F Flug ab: IMK Flug bis: KTM

31. Tag : Kathmandu

Heute steht die Besichtigung der wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten Kathmandus – Tempel und Verbrennungsstätten von Pashupatinath, Swayambhunath und Boudhanath – auf dem Programm. Wer diese schon kennt, kann optional ein anderes Besichtigungsprogramm wählen, alternativ einen Ausflug nach Bhaktapur unternehmen oder den Tag einfach zur freien Verfügung nutzen. Zugleich dient der Tag als Puffertag für Flugausfall bei Schlechtwetter, denn die Flüge nach und von Juphal sind wetterabhängige Sichtflüge. Am Abend (oder je nach Flugplan ggf. auch erst morgen) gibt es das traditionelle gemeinsame Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel.


Mahlzeiten: 1×F/1×A

Affentempel Swayambhunath in Kathmandu © Diamir

32. Tag : Kathmandu

Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Am Abend oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.


Mahlzeiten: 1×F Flug ab: KTM Flug bis: FRA

33. Tag : Rückreise

Ankunft in Deutschland.


Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Etihad Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • DIAMIR-Expeditionsleitung, lokales Begleitteam
  • Inlandsflüge Kathmandu – Nepalgunj – Juphal und zurück in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Während des Trekkings Träger für 15 kg persönliches Gepäck
  • Gipfel- und Trekkinggebühren (Stand 1.8.17)
  • zusätzliche Bergführer zur Unterstützung der Gruppe ab Basislager (obligatorisch)
  • Komplette Basislager- und Hochlagerausrüstung inkl. Kochausrüstung, Brennstoff und Hochlagerverpflegung
  • Satellitentelefon
  • Expeditionsvorbereitungstreffen
  • alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Trekkingsack
  • 4 Ü: Hotel im DZ
  • 26 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 30×F, 26×M, 29×A

Nicht enthaltene Leistungen

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 90 €); Unterwegsverpflegung (z. B. Schokolade, Energieriegel) für Trekking- und Bergetappen; Persönliche Bergsteigerausrüstung; Evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Schwierigkeit: 3

Komfortverzicht; Teamfähigkeit; Kondition für bis zu 14-stündige Tagesetappen; gute Kenntnisse der Hochlagerlogistik (Materialtransport bis zu 18 kg, Zeltaufbau, Essen zubereiten); Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis bis zu 35° Steilheit; sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Steigeisen; sehr gute, anwendungsbereite Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik (persönlicher Tourenbericht erforderlich).

Reisedauer: 33 Tage

Teilnehmerzahl: Mindestteilnehmer: 8 Maximalteilnehmer: 12

Gut isolierte, steigeisenfeste und wasserfeste (Schalen-)Bergstiefel der Kategorie D erforderlich. Vollverpflegung im Basislager und Halbpension in den Hochlagern.

Da alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten.

Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche Luftfahrtunternehmen Nepals auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien.

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Zuschläge

  • Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage

Termine

Himalaya-Expedition zum Putha Hiunchuli (7246 m)

Einzelzimmerzuschlag € 8050

10.10.2018Mittwoch, 10. Oktober 2018 - Sonntag, 11. November 2018
33 Tage / 32 Nächte

7990 EUR

 

Einzelzimmerzuschlag €

17.10.2019Donnerstag, 17. Oktober 2019 - Montag, 18. November 2019
33 Tage / 32 Nächte

8150 EUR

 

Spezialist & Experte für Rundreisen, individuelle Touren& Studienreisen
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Fachagentur für Rundreisen aller Art
Tel: 06192-998040
mailto: info-at-mclast.de
Erreichbarkeit Wochentags 09.30 bis18.30Uhr oder Samstag 09.30 bis 13.00Uhr


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